Dienstag, 11. Oktober 2005

Ich hasse Vorahnungen!

Von LadyThaisha, 14:19

Donnerstag 06.10 ca. 14:45.:

 

Es gab einen Tag später im Radio eine Meldung: In Gernsheim musste ein mit erhöhter Geschwindigkeit fahrender Van einem Auto ausweichen, dass mit vorgeschriebener Geschwindigkeit vor einem Fußgängerüberweg bremste. Der Van rutschte nach rechts an dem bremsenden Fahrzeug auf dem Bürgersteig, wo sich eine ältere Frau durch einen Sprung von ihrem Fahrrad retten konnte. Blechschaden am Van und die Dame musste psychologisch betreut werden.

 

--Das bremsende Fahrzeug war ich!—

Ich habe die Angewohnheit, geradezu paranoid auf ältere Leute zu achten, die in unmittelbarer Nähe auf dem Fahrrad unterwegs sind. Auch an diesem Tag hatte ich die Dame fest im Blick, als plötzlich dieser graue Van zwischen uns schoss. Ich habe nur einen lauten Schlag gehört und mir wurde schlecht.....später sah ich dann, dass der Schlag von der Radaufhängung und dem Rahmen des Vans kam – die Dame war zum Glück unverletzt und auch mein Baby hatte glücklicherweise nichts abbekommen...aber freuen wir uns nicht zu früh.

 

 

 

Donnerstag 06.10. ca. 19:40:

 

Ich war auf der B38 auf dem Weg nach Hause. Mein Schatz war Beifahrer, was sich später für einen Benz Fahrer als Glücksfall herausstellte. Es war schon dunkel vor mir eine ganze Kolonne langsam fahrender Fahrzeuge. Da genug PS vorhanden, überhole ich wenn’s sein muss auch 8 Autos auf einen Schlag. Ich war gerade schön im Überholvorgang, raste am dritten Wagen vorbei, als der vierte ausscherte...direkt auf mich zu! Ich war froh das der Benz zumindest kräftig Gas gab, denn sonst wäre es sicher auf einen Frontalzusammenstoß hinausgelaufen. So konnte ich nach links in eine Lücke schlittern. Jeder andere wäre dann wahrscheinlich schockiert langsam weitergefahren...aber ihr kennt mich. Ich habe ihn gejagt; aus einem einfachen Grund, den mein Schatz nicht versteht: Wer so einen Sch...baut, der soll sich zumindest entschuldigen. Und er fuhr ja einfach weiter; ohne zu schauen, ob etwas passiert ist. Also fuhr ich dicht auf, gab immer wieder Lichthupe, überholte aber nicht, als er langsamer wurde, sondern drängelte weiter. Als ich dann überholte, lies er sich gnädig dazu herab die Hand zum Gruße zu heben. Blödes A****l***! Alter Mann im Benz! Dein Nummernschild kenne ich jetzt: Da RK 286*** Die letzte Ziffer bleibt mein süßes Geheimnis.... und wie sich bei solchen Ereignissen gezeigt hat: Man sieht sich immer zweimal und ihr werdet dafür alle bluten...harharhar!

 

Aber damit nicht genug:

 

Freitag 07.10 ca. 07:35:

 

Ich war auf dem Weg zur Arbeit. Von Wembach-Hahn kommend wartet dort jeden Tag der Stau auf mich. Das weiß jeder der dort fährt, denn es wirklich jeden Morgen so (Großbaustelle). Man rollte fünf Meter vor, bremst, fährt wieder fünf Meter vor. Hinter mir ein schwarzer Paseo. Ich habe mit dem Auto schon länger im Rückspiegel geflirtet und sah auch genau in diesem Moment nach hinter...mein Glück. Ich sah das Auto hinter dem Paseo, ich sah das dies Fahrzeug nicht bremste, ich sah einen grauen Haaransatz und dann ging alles schnell: Auf der Gegenfahrbahn ist alles frei, vor mir noch zwei Meter Platz, sollte zu schaffen sein, kurz Vollgas, nach links lenken und neben meinen Vorderman stehen bleiben. Der zeigte mir dann erschrocken den Vogel, ich zeigte nach hinten und er wurde blass. Ich habe nicht gesehen, wie die Autos aufeinander krachten, ich habe nur reagiert! Der Paseo war meiner Meinung nach ein wirtschaftlicher Totalschaden, das hinter Fahrzeug habe ich mir nicht wirklich angesehen (war sowieso hässlich ;-)  ) ich schaute nur, dass es beiden Fahrern gut ging und fuhr weiter – den Unfallhergang habe ich nicht gesehen, ich habe es mehr erahnt und habe natürlich zuerst an mein Baby gedacht.

 

Auch hier überstanden Jason und ich die Sache unbeschadet. Aber wir freuen uns nicht zu früh.....

 

 

 

Samstag 8.10 ca. 13:00

 

Der letzte Tag im ODW – wer es noch nicht weiß: Mein Traummann und ich sind nach Riedstadt-Erfelden gezogen...habe heute Morgen 8 Minuten zur Arbeit gebraucht!!!! Yeah!!!!

Aber zurück zum Thema: Wir wollte noch mal im Kaffeehaus frühstücken und uns von allen verabschieden. Ich fuhr aus dem Wald Richtung Mossautal, war guter Dinge und fuhr, wie immer wenn jemand neben mir sitzt, langsamer als sonst. Normalerweise komme ich diesen Hügel mit ca. 120 Stundenkilometer herunter geschossen. An diesem Tag hatte ich ca. 80-90drauf. Und das war unser Glück. Ich fuhr um eine Kurve und da kam mir jemand entgegen, auf meiner Seite, auf Frontalkurs! Es ging alles viel zu schnell! Noch bevor mein Hirn kapiert hatte was los war, haben mein Hände versucht auszuweichen ohne in den Graben zu fahren. Ich hatte ja einen Beifahrer.....Das nächste woran ich mich bewusst erinnere, war das der linke Außenspiegel förmlich explodiert. Ich glaube ich habe nicht sofort gebremst, weil ich im Rückspiegel nicht erkennen konnte ob jemand hinter mir war. Der Unfallgegner bremste zwar kurz, fuhr dann aber weiter. Mein Schatz sprang aus dem Wagen und rannte hinterher. Ich befürchtete, dass er Unfallflucht begehen wollte, wendete Jason und gab Vollgas....aber in der nächsten Kurve wartete er auf mich. Ihr wisst wie sehr ich mein Auto liebe und ich war stolz, dass ich in nicht an Ort und Stelle verprügelt habe, aber ihn anzuschreien konnte ich mir nicht nehmen lassen. Und das erste was aus seinem Mund quoll, war eine Gegenbeschuldigung! ICH sei auf SEINER Seite gefahren! Das muss man sich mal vorstellen! Ich fühlte mich knapp dem Tode entronnen und der sagt mir ich wäre sch.. gefahren....

aber um das Ganze abzukürzen: Er hat dann ein Schuldbekenntnis unterschrieben und ich bekomme am Donnerstag einen neuen Außenspiegel.

 

Aber jetzt mal ehrlich; irgendwer gönnt mir wohl meine Karre nicht.....ich hoffe mein Jason und ich haben zukünftig mehr Glück.

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Donnerstag, 22. September 2005

Housten wir haben ein Problem?

Von LadyThaisha, 16:30

Ich werde mich nun nicht daüber auslassen, dass die Katastrophenschutz Maßnahmen nach Katrina nicht gerade human waren. Ich werde mich nun nicht daüber auslassen wie lächerlich es finde, dass u.a. Deutschland und sogar Afghanistan (!) Geld gespendet haben. Der Weltmacht! Ich werde mich nun nicht daüber auslassen, dass wir nur Schwarze (das ist mittlerweile eingedeutscht und damit politisch korrekt!) in Not gesehen haben. Das wissen wir alle, wir findet es alle scheisse. ABER, warum rast nun Rita auf die vereinigten Staaten zu? Meiner Meinung nach habe wir drei Möglichkeiten. Ich möchte euch bitten abzustimmen, welche Möglichkeit ihr für richtig haltet. Und ja, ich berücksichtige auch die Antworten an meine E-Mail Adresse. Wenn euch eine weitere Möglichkeit einfällt, bitte ich euch diese hier zu veröffentlichen. 1. Das ist Gottes Rache, denn wer mag schon Busch 2. Da Amerika den größten Schadstoffausstoß hat, soll dort auch der Schaden entstehen. Das wäre dann wohl die Rache der Natur. 3. In der Geschichte der Erde gab es immer Klimaveränderungen (daher gibt’s die großen Viecher ja auch nicht mehr) und nun muss halt mal der homo sapiens (@ Nenand, das ist dann die Stufe nach dir lach ) dran glauben. Also los! 1, 2, oder 3?


Mittwoch, 21. September 2005

Zitat

Von LadyThaisha, 09:01

Bewahre den Alltäglichkeiten ihre Besonderheit

-Andrea Redmann-

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Montag, 19. September 2005

Ich bin aus der Versenkung aufgetaucht...

Von LadyThaisha, 14:38

und da ich leider die letzte Woche krank war, daher auch kein Nerv zum Schreiben hatte (ich könnte jetzt einen kompletten Krankheitsbericht abliefern, aber wer will das schon), kopiere ich euch wieder etwas Nettes....also zum aktuellen Anlass:

Funktionsweise sozialer Systeme

Sozialismus
Du besitzt zwei Kühe. Eine Kuh musst du deinem Nachbarn abgeben.

Kommunismus
Du besitzt zwei Kühe. Die Regierung nimmt dir beide weg und verkauft dir die Milch.

Liberalismus
Du besitzt zwei Kühe. Die Regierung nimmt dir beide weg und schenkt dir die Milch.

Nationalsozialismus
Du besitzt zwei Kühe. Die Regierung nimmt dir beide weg und erschießt dich.

EU- Bürokratismus
Du besitzt zwei Kühe. Die Regierung nimmt dir beide weg und schlachtet eine Kuh ab. Die andere wird gemolken und die Milch vernichtet.

Eine amerikanische Firma
Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und zwingen die andere, Milch für vier zu geben. Sie sind überrascht, dass sie tot umfällt.

Eine Firma aus Österreich:
Jede Kuh hat einen Titel, es werden Ausschüsse, Unterausschüsse und Gremien gebildet und Gutachten eingeholt. Das Ergebnis ist provisorisch, bleibt aber für immer. Die Milch wird sozialpartnerschaftlich verteilt. Jeder Bulle hat ein Privileg.

Eine französische Firma
Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken und fordern drei Kühe.

Eine japanische Firma
Sie besitzen zwei Kühe. Sie designen sie neu. Jetzt sind sie zehn Mal kleiner und geben zwanzig Mal mehr Milch als eine gewöhnliche Kuh. Jetzt kreieren Sie einen cleveren Kuh-Cartoon, nennen ihn "Kuhkimon" und vermarkten ihn weltweit.

Eine deutsche Firma
Sie besitzen zwei Kühe. Sie konstruieren sie neu, sodass sie 100 Jahre alt werden, einmal im Monat fressen und sich selber melken.

Eine britische Firma
Sie besitzen zwei Kühe. Beide sind wahnsinnig.

Eine italienische Firma
Sie besitzen zwei Kühe, wissen aber nicht, wo sie sind. Sie melken deshalb die EU.

Eine russische Firma
Sie besitzen zwei Kühe. Sie zählen sie und kommen auf fünf Kühe. Sie zählen nochmals und kommen auf 42 Kühe. Sie zählen nochmals und kommen auf 12 Kühe. Sie hören auf mit Zählen und machen eine neue Flasche Wodka auf.

Eine Schweizer Firma
Sie haben 5000 Kühe, von denen keine Ihnen gehört. Sie kassieren Geld von anderen für die Unterbringung.



Montag, 12. September 2005

Die 10 wichtigsten Änderungen, wenn Gott eine Frau wäre

Von LadyThaisha, 10:36

Der "Kölner Dom" hiesse "Kölner Domina".

Man müsste beim Beten ganz genau aufpassen, was man sagt, damit es Morgen nicht die ganze Nachbarschaft weiss.

Das Blut Christi wäre Ersatzflüssigkeit.

Das letzte Abendmahl wäre eine Tupperware-Party gewesen.

Die Zehn Gebote wären in eine Rüschendecke gestickt worden, ausserdem wären es nicht zehn Gebote, sondern mindestens 526.

Das fünfte Gebot:"Du sollst nicht schnarchen!".

Der Mann wäre so erschaffen, dass er länger als eine Minute Sex machen kann.

Aus dem langweiligen "Grüss Gott!" würde "Du, und grüss auch die Göttin gaaanz gaaanz lieb von mir und richte ihr aus, dass ihr die neue Frisur ganz toll steht.“

Es gäbe keine Kriege, keinen Hunger aber auch keine Sportschau.

Jesus wäre per Kreuzstich ans Kreuz genäht worden.

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Donnerstag, 08. September 2005

Ich habe mal wieder etwas Lustiges ausgegraben

Von LadyThaisha, 10:04

„Haben Sie bitte Feuer für mich...?“

„Ich rauche nicht. Tut mir leid.“

„Ich wollte nicht wissen, ob Sie rauchen... – ich wollte lediglich Feuer von Ihnen!“

„Verstehe. Aber ich habe kein Feuer, da ich ja nicht rauche.“

„Ich rauche auch nicht. Trotzdem brauche ich Feuer. Sie haben also kein Feuer für mich?“

„Das sagte ich ja bereits, oder?“

„Kein Grund, aggressiv zu werden...!“

„Ich bin nicht aggressiv. Ich bin nur ärgerlich, weil Sie sich wiederholt haben!“

„So etwas macht Sie ärgerlich? Sie sind wohl sehr empfindlich, wie?“

„Nicht empfindlich, aber sensibel.“

„Sie sind sensibel?“

„Sie wiederholen sich schon wieder!“

„Verzeihen Sie bitte. Ich wollte ja nichts anderes, als Sie um Feuer bitten.“

„...und ich sagte bereits, dass ich kein Feuer habe, weil ich nicht rauche!“

„Verstehe. Sie wollen mir also nicht helfen?“

„Das ist keine Frage des Wollens – sondern des Könnens! Ich kann nicht, da ich ja nicht rauche!“

„Weshalb rauchen Sie nicht?“

„Geht Sie das etwas an?“

„Nicht direkt.“

„Auch nicht indirekt!“

„Verstehe. Gehe ich Ihnen auf die Nerven?“

„Viel fehlt jedenfalls nicht, wenn ich ganz ehrlich bin!“

„Ich würde jetzt sehr gerne eine Zigarette rauchen.“

„Tun Sie’s doch!“

„Ich habe kein Feuer dabei. Außerdem bin ich ja auch Nichtraucher, wie Sie!“

„Sagten Sie nicht, dass Sie gerne eine Zigarette rauchen würden?“

„Na und?“

„Aber Sie rauchen doch nicht!“

„Das habe ich nicht gesagt. Ich meinte nur, dass ich Nichtraucher bin!“

„Ist das nicht das Gleiche?“

„Für den Einen ja – und für den Anderen nein. Wie man’s nimmt.“

„Seltsame Logik. Möchten Sie nun rauchen oder nicht?“

„Ich möchte. Ich tue es aber nicht, da ich ja Nichtraucher bin.“

„Und wofür möchten Sie dann Feuer von mir haben?“

„Interessiert Sie die Antwort wirklich? Ernsthaft? Sind Sie tatsächlich interessiert?“

„Wenn Sie mich so direkt fragen... Ja! Aber Sie müssen natürlich nicht antworten.“

„Möchte ich aber.“

„Dann tun Sie’s doch auch!“

„Was soll ich tun?“

„Antworten!“

„Auf welche Frage bitte?“

„Sie sind wohl ein wenig vergesslich, oder?“

„Weshalb?“

„Weil Sie meine Frage bereits wieder vergessen haben, die ich eben gerade erst stellte!“

„Sie stellten eine Frage? Wohin?“

„Was?“

„Wohin stellten Sie die Frage?“

„Wohin? Wie kann man denn eine Frage irgendwo hin stellen?“

„Man kann sie zum Beispiel an den Anfang eines Dialoges stellen. Oder ans Ende.“

„Sie überfordern mich mit Ihren Gedanken!“

„Ich habe nichts gefordert. Ich habe Sie nur um Feuer gebeten!“

„Ich weiß.“

„Und?“

„Und was?“

„Haben Sie nun Feuer?“

„Selbstverständlich habe ich Feuer.“

„Seht schön.“

„Möchten Sie Feuer haben, um sich eine Zigarette anstecken zu können?“

„Nein. Ich rauche nicht.“

„Sind Sie sicher?“

„Nein. Aber ich glaube fest daran.“

„Darf ich Ihnen trotzdem Feuer geben?“

„Aus welchem Grund?“

„Nur so. Einfach... nur so. Ohne Grund. Mehr als Geste, wenn Sie verstehen...!“

„Warum nicht. Ja. Ich würde gerne Feuer von Ihnen annehmen.“

„...wenn ich Feuer hätte.“

„Haben Sie nicht?“

„Nein. Ich rauche nicht.“

„Ich rauche auch nicht.“

„Sie sind also Nichtraucher?“

„Nein. Ich rauche nur nicht. Da ist nicht immer das Gleiche.“

„Interessant. Wissen Sie wohl, wie spät es ist?“

„Natürlich.“

„Fein.“

„Möchten Sie’s wissen?“

„Nein.“

„Dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag.“

„Dürfte ich Sie – bevor Sie gehen – um einen Gefallen bitten?“

„Ja?“

„Dürfte ich wohl Feuer von Ihnen bekommen?“

„Natürlich. Es ist jetzt genau Sieben Uhr achtzehn.“

„Vielen Dank. Bitte grüßen Sie Ihre Frau von mir.“

„Ich bin nicht verheiratet.“

„Das macht nichts. Darf ich Ihnen vielleicht eine Zigarette anbieten?“

„Gerne. Haben Sie auch Feuer...?“

 


Freitag, 02. September 2005

Warum ich niemals 80 Jahre alt werde

Von LadyThaisha, 15:41

Mittwoch dieser Woche erst musste ich mal wieder schmerzhaft erfahren warum Blondinen und Corsas keine gute Mischung sind, doch es gibt wohl auch Corsa-Fahrer männlichen Geschlechts die mit dieser verhohnepiepelung eines Automobils nicht zurecht kommen. Aber eines nach dem Anderen:

Der Mittwoch: Meiner Einer spaziert nichts ahnend aus dem Gernsheimer MiniMal. Direkt vor der Tür beginnt die erste Reihe der Parkplätze; mein Jason wartete schnurrend ein Stück weiter rechts. Ich hatte wie immer mein Rotkäppchen Korb über dem Arm (die Aussage ich würde mit dem Korb aussehen wie Rotkäppchen stammt von meinem Arbeitskollegen und Schnuckes Peyman) und schlenderte in Richtung Auto. Plötzlich schoss direkt vor mir ein schwarzer Corsa aus der Parklücke, rückwärts und dem recht unkontrolliert aussehenden Satz nach, war das nicht so wirklich gewollt. Ich lies meinen Korb fallen und machte ebenfalls einen Satz zurück. Der Griff des Kofferraums kam ca. 5 cm. vor meinen Knien zum Stehen, was bei mir einen schnelleren Herzschlag auslöst. Hätten mich die FlipFlops an meinen Füßen nicht davon abgehalten, ich sah mich gezwungen den Corsa mit ein paar Dellen zu verschönern. Doch ich biss mir auf die Lippen und griff nach meinem Korb, als sich das korpulente Wesen im Innenraum des Corsas in mein Blickfeld wuchtete und zu schreien anfingt: „Ja, haben Sie denn keine Augen im Kopf! Sind Sie bescheuert sich hier so in den Weg zu stellen“. Ich war einen Moment sprachlos. Fragte dann mit gespielter Ruhe ob sie schon mal etwas von einer Verkehrsberuhigten Zone gehört habe, als mir ein Mitarbeiter des Supermarktes zur Hilfe kam; Er baute sich vor dem wabernden Etwas auf und erklärte ihr, dass hier Fußgänger Vorfahrt haben und wenn sie noch mal unangenehm auffallen würde, Hausverbot erteilt bekommen würde. Ich konnte mir ein süffisantes Grinsen nicht verkneifen. Abschließend meinte er, sie solle doch bitte mal das Rückwärtsfahren üben, denn sie wolle ja niemanden erzählen das ihr Corsa gewollt so zurückgeschossen ist. Sie lies die Fenster hoch und schlich ohne weiteres Kommentar davon.

Heute: Meine Odenwälder Mitstreiter werden diesem Bericht jetzt besser folgen können....

Ich fuhr auf der B38 Richtung Brensbach/Groß Bieberau. Vor mir erhob sich gerade die Ampel vor Nieder-Kainsbach aus dem morgendlichen Nebel. Von rechts aus Fränkisch-Crumbach kommend schoss noch ein Auto heraus. Mein Gedanke: „Na, der ist aber mutig“. Es schoss noch ein weiteres Fahrzeug aus der Strasse; mein Gedanke: „Na, jetzt wird’s aber knapp“. Ich war noch nie so froh mich ausnahmsweise an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten zu haben, denn es da kam noch ein dritter Wagen, auch wenn ich es kaum glauben konnte. Ihr wisst das meine Bremsen nagelneu sind und ich habe sie zum glühen gebracht! Ich möchte nicht wissen was geschehen wäre, wenn wir Gegenverkehr gehabt hätten...so, blieb ich dann nach links ausscherend neben dem blauen CORSA (!!!!) stehen der mich zunächst verdutzt ansah und mir dann den Vogel zeigte! ER MIR!!! Ich war noch völlig außer Atem und habe ihn dann solange geärgert bis er nach Brensbach abbog....ich glaube ja, er wollte gar nicht nach Brensbach, aber so wurde er mich los. Aber ein weiß ich; das Nummernschild ERB CE 420 ist für mich nun zum Abschuss freigeben! Ich hoffe für ihn, dass ich ihn nie wieder sehe, denn sonst vergesse ich mich!

Soviel aktuell zum Thema Corsas. Ich denke mein Hass auf dieses „Fahrzeugmodell“ kann nun jeder verstehen. Ist ja nicht so das dies meine erste Begegnung der gefährlichen Art mit diesen Hutschachteln wäre. Meine Nachschulung habe ich auch einem Corsa zu verdanken (auch dies Nummernschild wird immer in meinem Gedächtnis bleiben; ich sag nur Heppenheim und 25 km/h). Und diese Reihe lässt sich endlos fortsetzten.

Also gebt Acht wenn ihr einem Corsa begegnet – die sind unberechenbar!

Puuhh, das hat gut getan. Es stimmt! Das Schreiben von Tagebucheinträgen kann eine therapeutische Wirkung haben ;-)

 

 


Mittwoch, 31. August 2005

bin mal wieder in Eile...

Von LadyThaisha, 15:53

daher nur ganz kurz:

Liebe Grüße ins Amyland! Ja, selbst dort wird mein Blog gelesen und der Link zu dieser Person folgt hier bald noch. Es gibt interessante Bilder zu sehen, auch wenn ich die Tanzeinlagen jetzt nicht so spannend fand, lieber Peter ;-)

Liebe Grüße an Folsom Eu.! Ich sage nur: "Was viele nicht zu denken wagen." Danke! Hat sehr gut getan.

Und zum Abschluss mein neuer Gott-wie-süß-witz:

Stehen zwei Gänseblümchen auf der Wiese. Sagt das Eine: "Du. Ich liebe dich!" Seuftzt das Andere: "Ich liebe dich auch!......Sollen wir das Bienchen rufen?"



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Dienstag, 30. August 2005

Ich habe gelernt......

Von LadyThaisha, 17:09

Ich habe gelernt, dass du niemanden dazu bringen
kannst, dich zu lieben. Alles was du tun kannst, ist, jemand zu sein, den
man lieben kann. Der Rest liegt an den anderen. Ich habe gelernt, egal wie
viel ich mich kümmere, manche Menschen kümmert es nicht. Ich habe gelernt,
dass es Jahre braucht Vertrauen aufzubauen, aber nur Sekunden um es zu
zerstören. Ich habe gelernt, dass im Leben nicht zählt, was du hast,
sondern wen du hast. Ich habe gelernt, das du dich nicht mit dem Besten, das
andere geben können vergleichen solltest, sondern mit dem Besten das du geben kannst. Ich habe gelernt, dass es nicht wichtig ist, was Leuten passiert, sondern was sie daraus machen. Ich habe gelernt, dass du impulsiv etwas
tun kannst, was dir für den Rest deines Lebens Kopfschmerzen bereitet. Ich
habe gelernt, dass egal wie dünn du etwas schneidest, es immer zwei Seiten
gibt. Ich habe gelernt, dass es lange dauert, die Person zu werden, die ich wirklich sein möchte. Ich habe gelernt, dass es oft einfacher ist zu reagieren als zu denken. Ich habe gelernt, dass du immer jemanden mit
lieben Worten verlassen solltest. Es könnte das letzte mal sein, das du ihn
siehst. Ich habe gelernt, dass du noch lange weitermachen kannst, nachdem du dachtest du kannst nicht mehr. Ich habe gelernt, dass wir verantwortlich sind für das was wir tun, egal wie wir uns fühlen. Ich habe gelernt, dass entweder du deine Haltung steuerst oder sie dich steuert. Ich habe gelernt, dass ungeachtet dessen, wie heiß und feurig deine Beziehung anfangs ist,
die Leidenschaft verblasst und besser etwas anderes diesen Platz einnimmt. Ich habe gelernt, dass Helden Menschen sind die das tun, was getan werden muss, wenn es notwendig ist, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Ich habe gelernt, dass es Übung braucht Verzeihen zu erlernen. Ich habe gelernt,dass es Menschen gibt, die dich aufrichtig lieben, aber nicht wissen, wie sie
es zeigen sollen. Ich habe gelernt, dass Geld ein lausiger Weg ist Anerkennung zu bekommen. Ich habe gelernt, da mein Freund und ich alles oder nichts tun können und dabei eine tolle Zeit haben. Ich habe gelernt, dass manchmal
die Leute, von denen du erwartest, einen Tritt zu bekommen, wenn du ganz unten bist, diejenigen sind, die dir beim Aufstehen helfen. Ich habe gelernt,dass ich manchmal, wenn ich wütend bin, das Recht habe wütend zu sein, aber
nicht das Recht, grausam zu sein. Ich habe gelernt, dass wahre Freundschaft selbst über große Entfernungen hinweg Bestand hat. Das selbe gilt für wahre Liebe.
Ich habe gelernt, dass, nur weil jemand dich nicht auf die Art und Weise liebt, die du dir wünschst, das nicht heißt, dass er es nicht mit allem tut was er hat. Ich habe gelernt, dass Reife mehr damit zu tun hat, was für Erfahrungen du gemacht hast und was du daraus gelernt hast, als damit, wie viel Geburtstage du schon gefeiert hast. Ich habe gelernt, dass du niemals
einem Kind sagen solltest, seine Träume sind unglaubwürdig und befremdlich. Es gibt nur wenige Dinge, die demütigender sind und was wäre es schon für eine Tragödie, sie es glauben zu lassen. Ich habe gelernt, daß eine Familie nicht immer für dich da ist. Es hört sich seltsam an, aber Menschen mit denen du nicht verwandt bist, können sich genauso um dich sorgen, dich
lieben und dir das Vertrauen an die Menschen zurückgeben. Ich habe gelernt, dass egal wie gut ein Freund ist, er dich von Zeit zu Zeit verletzt und du ihm verzeihen musst. Ich habe gelernt, daß es nicht immer reicht, wenn andere dir verzeihen. Manchmal musst du lernen, dir selber zu verzeihen. Ich habe gelernt, dass egal wie sehr dein Herz gebrochen ist, die Welt sich wegen deines Kummers nicht aufhört zu drehen. Ich habe gelernt, dass unser Hintergrund und gewisse Umstände uns beeinflusst haben können, wer wir sind, aber wir sind letztendlich dafür verantwortlich, wer wir werden. Ich habe
gelernt, dass ich manchmal, wenn zwei Freunde streiten, gezwungen bin, eine Seite zu wählen, selbst wenn ich es nicht will Ich habe gelernt, dass,wenn zwei Menschen sich streiten, das nicht bedeutet, das sie sich nicht lieben.
Und nur weil sie sich nicht streiten bedeutet es nicht, das sie es tun. Ich habe gelernt, dass du manchmal eine Person und deren Handlungen trennen musst. Ich habe gelernt, dass wir Freunde nicht ändern müssen, wenn wir verstehen, dass Freunde sich ändern. Ich habe gelernt, dass du nicht eifrig versuchen solltest, ein Geheimnis herauszufinden. Es könnte dein Leben für
immer verändern. Ich habe gelernt, dass zwei Leute, die genau die gleiche
Sache betrachten, etwas total unterschiedliches sehen können. Ich habe gelernt, dass es viele Wege gibt, sich zu verlieben und verliebt zu bleiben.Ich habe gelernt, dass diejenigen, die ungeachtet der Konsequenzen aufrichtig mit sich selber sind, im Leben weiterkommen. Ich habe gelernt, dass egal wie viel Freunde du hast, bist du ihre Stütze, wirst du dich
einsam und verloren fühlen in den Zeiten, in denen du sie am meisten brauchst. Ich habe gelernt, dass dein Leben in wenigen Augenblicken von Menschen geändert werden kann, die dich noch nicht einmal kennen. Ich habe gelernt, dass, selbst wenn du denkst, du hast nichts mehr zu geben, du die Kraft finden wirst zu helfen, wenn ein Freund nach dir ruft. Ich habe
gelernt, dass Schreiben sowie Reden emotionalen Schmerz erleichtern können. Ich habe gelernt, dass das Paradigma, das wir leben, nicht alles ist, was uns angeboten wird. Ich habe gelernt, dass Diplome an der Wand aus dir noch
keinen anständigen Menschen machen. Ich habe gelernt, dass Menschen, die dir viel im Leben bedeuten, dir oft viel zu früh genommen werden. Ich habe gelernt, dass, obgleich das Wort Liebe viele unterschiedliche Bedeutungen hat, es an Wert verliert, wenn es übermäßig benutzt wird. Ich habe gelernt, dass es schwierig ist, eine Grenze zu ziehen zwischen der Rücksichtnahme
auf die Gefühle anderer und zu dem zu stehen, an das du glaubst.


Montag, 29. August 2005

Grüße vom Zwiebelfisch

Von LadyThaisha, 10:35

Hollywood-Stars, die Monster kreieren, explodierende Boiler, die zu Schiffskatastrophen führen, schwerer Drogenmissbrauch in einem US-Krankenhaus: Ohne die täglichen Übersetzungsfehler wäre das Leben nur halb so aufregend.

Da heutzutage die meisten Nachrichten von internationaler Relevanz aus englischsprachigen Quellen stammen, besteht die Arbeit von deutschen Journalisten zu einem großen Teil aus Übersetzen. Vielen fällt es dabei schwer, sich von der englischen Vorlage zu lösen, sie kleben am Originaltext und übersetzen Wort für Wort, ohne sich zu fragen, ob man das im Deutschen so überhaupt sagen kann. So kommt es bisweilen zu kuriosen Missverständnissen und äußerst eigenwilligen Wortschöpfungen.

Seit den schrecklichen Geschehnissen des 11. Septembers 2001 hat bei uns ein Wort eine unbeschreibliche Renaissance erlebt, das bis dato als altmodisch galt und in der Mottenkiste der Militärsprache vor sich hin staubte: die Attacke. Früher nahm dabei vor unserem geistigen Auge allenfalls ein Offizier in einer bunten Uniform mit Helm und Federbusch Gestalt an, der mit blank gezogenem Säbel den Angriff befiehlt, seinem Pferd die Sporen gibt und wie ein Wahnsinniger drauflos reitet. Eine Szene, wie man sie in Dutzenden von Historienfilmen gesehen hat. Attacken wurden gern geritten, aber zusammen mit der Kavallerie ist auch das Wort aus der Mode gekommen. Jedenfalls im Deutschen. Im Englischen hat das Wort "attack" nichts Altmodisches, es ist die übliche Vokabel für Angriff, Anschlag, Anfall, Überfall, Beschuss und für scharfe Kritik. So sprach man in den englischsprachigen Medien nach dem 11. September ganz selbstverständlich von "terror attack". Offenbar aber war die deutschsprachige Presse von den Anschlägen derart überwältigt, dass sie das Übersetzen vergaß. Möglicherweise wurde dieser Umstand durch die Tatsache begünstigt, dass einer der Flugzeugentführer Mohammed Atta hieß. Jedenfalls ist seit diesem Tag das Wort "Terror-Attacken" in aller Munde, und auch die Zahl der "Herzattacken" hat wieder zugenommen (während die der Herzinfarkte deutlich zurückging).

 

Erinnern Sie sich noch an den schlimmen Unfall des Magiers Roy Horn, der im Oktober 2003 auf der Bühne von einem weißen Tiger angefallen und schwer verletzt wurde? Prompt war natürlich in deutschen Zeitungen von einer "Tiger-Attacke" die Rede. Aber das Empörendste an der Geschichte: Die Ärzte versetzten den armen Roy mit Drogen in ein künstliches Koma. So konnte man es lesen. Und man wunderte sich: In den USA ist nicht mal Haschisch legal, und Roy wird mit Drogen voll gepumpt? Geht das mit rechten Dingen zu? Das englische Wort "drugs" steht in erster Linie für Medikamente. Die engere Bedeutung "Drogen", "Rauschmittel" gibt es im Englischen zwar auch, doch die war sicherlich nicht gemeint, als die Ärzte um das Leben des Las-Vegas-Stars rangen.

Übersetzungsfaulheit ist eines der gravierendsten Stilprobleme unserer Zeit. Nicht immer ist der Fehler so klar erkennbar wie im Falle von "silicon", das oft fälschlich mit Silikon übersetzt wird: "Sieben Jahre nach dem Boom der pflegebedürftigen Kleincomputer kommt nun eine zweite Generation der Silikonküken auf den Markt", hieß es in einem Bericht über die aus Japan importierte Landplage namens Tamagotchi. Silikon ist ein Stoff, mit dem normalerweise Badewannen abgedichtet und Frauenbrüste auf ein augenfälliges Format gebracht werden. Die kleinen Tamagotchi-Nachkommen sind aber nicht aus Silikon, sondern aus Silizium.

 

Erstaunlich unsensibel reagieren viele Menschen auch im Umgang mit dem englischen Wort "sensitive" (= sensibel, feinfühlig, empfindlich). Da erregt sich zum Beispiel ein Energie-Experte der SPD über den geplanten Export der Hanauer Atomfabrik nach China mit den Worten: "Wenn es überhaupt je einen Grund gibt, einen Export zu untersagen, dann bei sensitiver Atomtechnologie." Das Wort sensitiv gibt es im Deutschen zwar auch, doch hat es die Bedeutung "leicht reizbar" und wird hauptsächlich von Nervenärzten verwendet. Was der Energie-Experte tatsächlich meinte, war "sensible Atomtechnik".

In einem Bericht, in dem es um die Fettleibigkeit der Amerikaner ging, war zu lesen: "Allzu große Anstrengungen will der Minister seinem Volk nicht zumuten. Es sei nicht nötig, Marathon zu laufen oder einem Gesundheitsclub beizutreten." Die Augen sind schon längst im nächsten Absatz, da kreiselt das Wort "Gesundheitsclub" noch immer im Kopf herum und verursacht ein befremdliches Geräusch. Bis es plötzlich "Klack!" macht und man erkennt: Im Originaltext war offenbar von einem "health club" die Rede, und das ist nichts anderes als ein ganz gewöhnliches Fitness-Studio! "Gesundheitsclub" ist fraglos eine irreführende Übersetzung.

Im Fachjargon spricht man von "falschen Freunden", wenn ein wörtlich übersetzter Begriff scheinbar passt (so wie silicon/Silikon), in Wahrheit aber etwas ganz anderes bedeutet und somit also das Ziel verfehlt. Eines der bekanntesten Beispiele hierfür ist die englische "billion", die von deutschen Journalisten regelmäßig mit "einer Billion" wiedergegeben wird, wodurch der amerikanische Haushalt jedes Mal zu immenser Größe aufgebläht wird, neben der selbst Dagobert Duck arm aussieht. Die englische "billion" entspricht im Deutschen "nur" einer Milliarde.

"Solana drückte seine tiefe Sympathie für diejenigen aus, die bereits Zielscheibe von Angriffen geworden waren", war im Zusammenhang mit einer Serie von Briefbombenanschlägen zu lesen. Immerhin hatte der Übersetzer auf den Begriff "Briefbombenattacken" verzichtet, wofür man heutzutage ja schon dankbar sein muss. Aber drückt man auf Deutsch den Opfern seine Sympathie aus? Ist es nicht eher Mitgefühl, Beileid oder Bedauern? Schlag nach bei Shakespeare, oder wenigstens im Lexikon, und siehe da: Das englische Wort "sympathy" bedeutet neben Zuneigung und Wohlwollen auch Mitleid, Mitgefühl und Anteilnahme. Es kommt eben auf den Zusammenhang an, und über den sollte sich jeder im Klaren sein, ehe er sich ans Übersetzen macht.

Ein falscher Freund versteckt sich auch in diesem Beispiel: "Das schwerste Unglück in der Geschichte des New Yorker Fährbetriebs ereignete sich 1871, als auf einem Schiff ein Boiler explodierte. Damals wurden mehr als 125 Menschen getötet." Natürlich ist damals nicht ein Heißwasserspeicher explodiert, wie er üblicherweise in Badezimmern hängt, sondern ein Dampfkessel. Im Englischen heißt boiler nämlich auch das, im Deutschen nicht.

Etwas anderes muss dem Hollywood-Star Ben Affleck explodiert sein, denn laut eines Klatschspalten-Berichts soll er das Scheitern seiner Beziehung zu Jennifer Lopez mit folgenden Worten erklärt haben: "Wir haben ein Monster kreiert!" Haben die beiden also doch noch Nachwuchs bekommen? Oder sich erfolgreich als Nachfolger Dr. Frankensteins versucht? Im Originallaut hat Ben Affleck tatsächlich gesagt: "We created a monster", aber das bedeutet im Deutschen nichts anderes als "Die Sache ist uns aus dem Ruder gelaufen" oder "Wir haben die Kontrolle verloren". Der Ausdruck "ein Monster kreieren" ist im Deutschen keine Redewendung, die als Metapher funktioniert. Folglich muss man sich vom englischen Wortlaut lösen und abstrahieren, denn nicht die Wörter wollen übersetzt sein, sondern ihre Bedeutung.

Wie grandios man danebenliegen kann, wenn man es mit der wörtlichen Treue zu genau nimmt, zeigt das letzte Beispiel: Nach einer Begegnung mit Hillary Clinton soll Bernadette Chirac, die Frau des französischen Staatspräsidenten, anerkennend gesagt haben: "Sie ist eine Professionelle. Aber sie kann auch sehr charmant sein." Wir dürfen davon ausgehen, dass Bernadette Chirac ihre Worte in Wahrheit klüger gewählt hat und dass hier nichts anderes als ein weiterer Übersetzungsfehler vorliegt: "She's a professional", so stand es in der englischsprachigen Quelle - was auf Deutsch natürlich bedeutet: "Sie ist professionell" oder auch "Sie ist ein Vollprofi". Aber zu schreiben, sie sei eine Professionelle, machte aus der New Yorker Senatorin eine Dame des horizontalen Gewerbes, und bei aller Reserviertheit der Franzosen gegenüber den Amerikanern: So weit würde Madame Chirac denn doch nicht gehen.

In diesem Sinne: See you, take care! Sieh dich, nimm Sorge!

Quelle: www.spiegel-online/kultur/zwiebelfisch

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Donnerstag, 25. August 2005

der 18.

Von LadyThaisha, 16:18

Hey Leute, es ist amtlich!

 

 

Am 18. wird neu gewählt! Juchu!!!

 

 

 

 

Nun bleibt für mich immernoch eine Frage: wie flutet Schröder so doch recht große Teile Deutschlands? Können wir beim nächsten Mal nicht Berlin überschwemmen? Stoiber ärgern kann man auch anders.

 

 

 

 

Obwohl....mmmmh, diesmal wars ja Bayern.... Solange dort die Eishallen noch stehen.....pfffff.

Ihr wisst ja, wie ernst ihr mich nehmen müsst

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Dienstag, 23. August 2005

ich habe da wieder etwas lustiges gefunden:

Von LadyThaisha, 10:00

Im Folgenden eine wahre Begebenheit - Ein Schriftwechsel, der zwischen
den Mitarbeitern eines Londoner Hotels und einem seiner Gäste hin- und herging. Das betroffene Hotel überließ diese Korrespondenz der Sunday
Times. Es wurden selbstverständlich bei der Veröffentlichung keine Namen
genannt.

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Sehr geehrtes Zimmermädchen,

ich möchte Sie bitten, keine dieser kleinen Seifenstückchen mehr in meinem Badezimmer zurückzulassen, weil ich ein großes Stück meiner eigenen Lieblingsseife (Dial) mitgebracht habe. Bitte entfernen Sie die sechs ungeöffneten kleinen Seifenstücke von der Ablage unter dem
Medizinschränkchen, ebenso wie die drei weiteren Stücke aus der Seifenschale in der Dusche - sie stören mich.

Danke. S. Berman
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Sehr geehrter Gast in Zimmer 635,

ich bin sonst nicht für Ihr Zimmer zuständig, und meine Kollegin wird morgen, am Donnerstag, wieder hier sein. Ich habe wie gewünscht die 3 Hotelseifen aus der Seifenschale in der Dusche genommen. Die 6 Seifen auf der Ablage habe ich weggeräumt und auf die Oberseite Ihres Papiertuchbehälters gelegt, falls Sie es sich anders überlegen sollten.
Ich hoffe, daß dies zu Ihrer Zufriedenheit ist.

Katrin, Aushilfszimmermädchen

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Sehr geehrtes Zimmermädchen

ich hoffe, daß Sie mein reguläres Zimmermädchen sind, anscheinend hat Katrin Ihnen nichts von meiner Nachricht über die kleinen Seifenstücke
erzählt. Als ich heute abend in mein Zimmer zurückkam, stellte ich fest, daß Sie 3 weitere Stückchen Camay-Seife zu den Stücken auf der Ablage unter meinem Medizinschrank gelegt hatten. Ich werde zwei Wochen lang hier im Hotel sein und ich habe meine eigene große Seife mitgebracht. Ich
werden also diese 6 kleinen Camay-Seifen auf der Ablage nicht benötigen.
Sie stören mich beim Rasieren, Zähneputzen usw. Bitte entfernen Sie sie.

S. Berman

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Sehr geehrter Herr Berman,

am Mittwoch hatte ich meinen freien Tag und meine Kollegin hat 3 Hotelseifen in Ihr Badezimmer gelegt. Wir sind vom Management
angewiesen,das so zu machen. Ich habe die 6 Seifenstücke, die Ihnen im Weg waren,
von der Ablage weggenommen und habe sie in die Seifenschale gelegt, wo Ihre Dial-Badeseife war. Die Dial- Seife habe ich in Ihren Medizinschrank
gelegt. Ich habe die 3 Hotelseifen nicht aus dem Medizinschränkchen genommen, die sind immer für neue Gäste da und Sie haben darüber nichts
gesagt, als Sie am letzten Montag ankamen. Bitte teilen Sie mir mit, wenn ich Ihnen weiter behilflich sein kann.

Ihr reguläres Zimmermädchen, Annette

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Sehr geehrter Herr Berman,

Herr Kramer, unser stellvertretender Manager, hat mich darüber informiert, daß Sie ihn gestern abend anriefen und ihm mitteilten, daß Sie mit
unserem Zimmermädchen-Service unzufrieden sind. Ich habe ein neues Mädchen eingeteilt, das jetzt für Ihr Zimmer zuständig sein wird. Ich möchte mich für alle Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen.
Sollten Sie weitere Beschwerden haben, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung, damit ich mich persönlich darum kümmern kann. Sie erreichen
mich unter 1108 zwischen 8.00 und 17.00 Uhr. Danke.

Elisabeth Möller, Haushälterin

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Sehr geehrte Frau Möller,

es ist nicht möglich, telefonisch mit Ihnen in Verbindung zu treten, weil ich in geschäftlichen Angelegenheiten das Hotel um 7.45 Uhr verlasse und
nicht vor 17.30 oder 18.00 Uhr zurückkomme. Aus diesem Grund habe ich gestern Abend Herrn Kramer angerufen. Sie waren nicht mehr im Dienst.
Ich habe Herrn Kramer nur gefragt, ob er irgend etwas gegen die kleinen Seifenstückchen unternehmen könnte. Das neue Zimmermädchen, das Sie für mein Zimmer eingeteilt haben, muß gedacht haben, ich sei ein heute gerade angekommener Gast, denn sie hinterließ 3 weitere Stücke Hotelseife in meinem Medizinschränkchen, zusammen mit ihrer üblichen Lieferung von 3 Stücken auf der Badezimmerablage. In nur 5 Tagen Aufenthalt habe ich unterdessen 24 Seifenstückchen angesammelt. Warum tun Sie mir das an?

S. Berman

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Sehr geehrter Herr Berman,

Ihr Zimmermädchen, Katrin, ist angewiesen worden, in Ihrem Badezimmer keine weitere Hotelseife zurückzulassen und die überschüssigen Seifenstücke zu entfernen. Wenn ich Ihnen weiter behilflich sein kann,
rufen Sie mich bitte zwischen 8.00 und 17.00 Uhr unter der Nummer 1108
an.
Danke.

Elisabeth Möller, Haushälterin

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Sehr geehrter Herr Kramer,

meine Dial-Badeseife ist verschwunden!!! Jedes einzelne Stückchen Seife
wurde aus meinem Zimmer entfernt, einschließlich meines eigenen großen
Stücks Dial-Seife. Ich kam gestern abend erst spät zurück und mußte den
Portier bitten, mir 4 kleine Cashmere Bouquet-Seifen zu bringen.

S. Berman

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Sehr geehrter Herr Berman,

ich habe unsere Haushälterin, Frau Möller, von Ihrem Seifenproblem informiert. Ich kann es mir nicht erklären, warum keine Seife in Ihrem
Badezimmer war, weil unsere Zimmermädchen angewiesen sind, bei jeder Zimmerreinigung 3 Stück Hotelseife zurückzulassen. Diese Situation wird sofort richtiggestellt werden. Für Ihnen entstandene Unannehmlichkeiten möchte ich mich entschuldigen.

Martin Kramer, stellvertretender Manager

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Sehr geehrte Frau Möller,

wer hat zum Teufel 54 Stückchen Camay-Seife in meinem Badezimmer
deponiert? Als ich gestern auf mein Zimmer kam, fand ich 54 kleine Seifenstückchen. Ich will keine 54 Stückchen Camay-Seife haben. Alles,
was ich will, ist meine eigene vermalledeite Dial-Badeseife. Haben Sie eigentlich eine Vorstellung davon, daß hier jetzt 54 klitzekleine Seifenstückchen herumliegen? Ich will nichts anderes als meine Dial-Badeseife. Ich flehe Sie an - geben Sie mir mein großes Stück
Dial-Seife zurück.

S. Berman

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Sehr geehrter Herr Berman,

Sie haben sich darüber beschwert, daß Sie zuviel Seife in Ihrem Badezimmer haben. Dann haben Sie sich bei Herrn Kramer beschwert, daß Ihre Seife
verschwunden sei, und ich habe sie persönlich alle wieder in Ihr Zimmer zurückgebracht: die 24 Camay-Seifen, die entfernt worden waren, plus die
3 Stücke Camay-Seife, die in jedem Zimmer pro Tag vorgesehen werden. Ich weiß nichts über die 4 Cashmere Bouquet-Seifen. Offensichtlich hat Ihr
Zimmermädchen, Katrin, nicht gewußt, daß ich Ihnen Ihre Seifen zurückgebracht hatte, so daß auch sie die 24 Camay-Seifen und die drei
täglichen Seifenstücke auf Ihr Zimmer gebracht hat. Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, daß dieses Hotel Gästen große Stücke Dial-Badeseife
zur Verfügung stellt. Ich habe einige große Ivory-Badeseifen beschaffen können, die ich auf Ihr Zimmer gebracht habe.

Elisabeth Möller, Haushälterin

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Sehr geehrte Frau Möller,

nur ein paar Zeilen, um Sie über den aktuellsten Stand meines Seifen-Inventars zu informieren. Mit dem heutigen Tag bin ich der stolze Besitzer von:

Auf der Ablage unter dem Medizinschränkchen - 18 Camay-Seifen in 4 Stapeln à 4 Stück und 1 Stapel à 2 Stück
Auf dem Papiertuchbehälter - 11 Camay-Seifen in 2 Stapeln à 4 Stück und 1 Stapel à 3 Stück
Auf der Kommode im Schlafzimmer - 1 Stapel à 3 Stück Cashmere-Bouquet-Seifen, 1 Stapel à 4 große Ivory- Seifen und 8 Camay-Seifen in 2 Stapeln à 4 Stück
Im Medizinschränkchen - 14 Camay-Seifen in 3 Stapeln à 4 Stück und 1 Stapel à 2 Stück
In der Seifenschale in der Dusche - 6 Camay-Seifen, sehr feucht
Auf der nordöstlichen Ecke der Badewanne - 1 Stückchen Cashmere-Bouquet-Seife, nur leicht benutzt
Auf der nordwestlichen Ecke der Badewanne - 6 Camay-Seifen in 2 Stapeln à 3 Stück
Wenn Sie freundlicherweise Katrin bitten würden, beim nächsten Saubermachen in meinem Zimmer dafür zu sorgen, daß alle Stapel
ordentlich zurechtgerückt und abgestaubt werden. Zudem weisen Sie sie bitte daraufhin, daß Stapel mit mehr als 4 Seifenstückchen die Tendenz aufweisen, umzufallen. Darf ich Ihnen folgenden Vorschlag unterbreiten:
Das Fensterbrett in meinem Zimmer wird für nichts gebraucht und würde sich ganz hervorragend als Deponie für künftige Seifenlieferungen eignen. Zum
Abschluß noch ein weiterer Punkt: Es ist mir gelungen, ein großes Stück Dial-Badeseife zu erwerben, das ich zum Vermeiden künftiger
Mißverständnisse im Hotelsafe hinterlegt habe.

S. Berman

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Download von: www.funny-downloads.de

Dinger gibts

 

 

 

 

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Montag, 22. August 2005

Zeit

Von LadyThaisha, 13:24

Hallo Fans!

Da ich heute u.a. meinen Kalender und meinen USB-Stick vergessen habe, kann ich leider nicht den am Wochenende verfassten Bericht einfügen, sondern muss euch etwas Neues schreiben. Aber für euch mache ich ja fast alles

 

 

Den Anstoß für den heutigen Eintrag erhielt ich durch zwei aktuelle Ereignisse:

 

 

  1. der 03. September
  2. der  18. September

 

 

und beide Tage stehe unter folgenden Motto

          Wir sind stolz auf unser Team!

Zu 1.: Gibt es im Anhang den aktuellen Spielplan (Änderungen vorbehalten).

Extra für meine Süße ein Bild von der Nummer 91

  

Das ist Neville Rautert und dieser Mensch wurde auf meinem Nummernschild verewigt. Wer mein Nummernschild nicht kennen sollte: ERB (für Erbach, ist klar) FL (für Frankfurt Lions) und die Nummer 91 für Neville Rautert. Neville kam genau wie ich zum Saisonstart letztes Jahr zu den Lions und da er noch in meinem Alter ist, wurde er zu meinem Lieblings – Spieler gekührt.

Die letzte Saison war absolut der Hammer! Nachdem ich mich schon vor längerer Zeit von der Formel 1 verabschiedet hatte, fand ich leider keinen Sport der mir Spaß brachte. Das mich die Formel 1 langweilte ist wohl für jeden nachvollziehbar.....Nachdem sich meinen Schatz dann schon Monate (!) vor Spielbeginn in einer fast pathologischen Vorfreude befand, wollte ich herausfinden, warum er so verrückt nach diesem Sport ist. Ein paar Wochen später kam dann die Gelegenheit: Wir fuhren auf ein Vorbereitungsspiel nach Kassel.

Kassel ist zwar häßlich und die Manschaft grotten-schlecht, aber da war es! Das Gefühl, oder „Feeling“ auf Neudeutsch gesagt. Die Atmosphäre! Die Stimmung! Tot, aber glücklich kamen wir nach Hause und ich konnte das nächste Spiel kaum erwarten...von da an wurde es schlimmer ;-)

Wenn es mit unseren Arbeitszeiten irgendwie zu vereinbaren war, fuhren wir natürlich auch auf sämtliche Auswärtsspiele. Wenn der Weg zu weit war, wurde das Spiel zu Hause verfolgt (mein Schatz besorgte dafür extra Premiere; und mit Fahnen und MCDoof bewaffnet kann so ein spiel auf der Couch auch sehr interessant sein).

Sogar vor der Schweiz schreckten wir nicht zurück. Schweizer sind seltsame Wesen und die können nicht mal einen richtigen Hamburger Royal TS herstellen.....und sorry, wer selbst dafür zu blöde ist...! Auf einem amerikanischen Burger, liebe Schweizer, hat kein stinkender schweizer Käse etwas verloren. Noch kurz bis vor die Grenze hatte ich diesen widerlichen Nachgeschmack im Mund (Dagegen sind die Burger in Maastricht göttlich )

Doch zurück zum Thema: Wie gesagt, die gesamte Saison war der Hammer! Ich habe mit gelacht, geweint, geflucht – die gesamte Palette der menschlichen Emotionen war dabei.

Wer es erleben möchte: schriftliche Anmeldungen sind bis zum 15. jedes Monats bei mir einzureichen

 

Zu 2.: Auch auf dieses Team bin ich stolz! Es hat sich einiges getan und ich sehe das Licht am Ende des Tunnels. Jetzt nochmal etwas Allgemeines: Liebe Frauen dieser Erde! Ich empfinde kein Mitleid mit dieses Trantüten die mich tagtäglich zunölen "Ich habe einen Vollzeitjob UND ich muss meinen Haushalt führen! *seufz* Wie soll man das denn alles schaffen? Und jeden Tag soll man mehr arbeiten *heul*" Hört auf rumzuheulen! Ich lehne mich nun mal wieder weit aus dem Fenster, aber ich sehe mich als Trümmerfrau des modernen Deutschlands! Mädels reißt euch zusammen und zeigt den Männern warum wir das stärkere Geschlecht sind!


Mittwoch, 17. August 2005

So ihr Lieben gebt schön Acht, ich hab euch etwas mitgebracht:

Von LadyThaisha, 07:18

Es gibt da ein Land – es heißt Deutschland – und in dem geht es ziemlich schrecklich zu. Ein fürchterlicher Staat greift mit Krakenarmen nach den unschuldigen Bürgern und saugt die letzten Steuergroschen aus ihnen heraus. Für Kranken- und Rentenversicherung müssen die Menschen Haus und Hof verkaufen. „wir schuften nur noch für den Staat“, teilen uns die Schlagzeilenmacher mit und erklären im Übrigen, dass es furchtbar enden wird.

 

 

Aber da gibt es noch ein zweites Land. Es heißt Deutschland. Und in diesem Land gibt es einen Lebensstandart, um den uns fast die ganze Welt beneidet. Ärztliche Versorgung und Renten sind auf hohem Niveau (ich spreche hier im Vergleich!), die Strassen sind so breit wie sonst nirgends und die Menschen kaufen in Läden, in denen es 47 verschiedene Tiefkühlpizzas gibt. Manche machen Zweit- und Dritturlaub und die relativ höchste Zulassungszahlen liegen bei den Autos, die 30 000 € aufwärts kosten.

 

 

Da haben wir unser Deutschland. Und weil es das Land eben doch nur einmal geben kann, müssen wir uns jetzt von diesen Schwarzweißbildern lösen, müssen etwas differenzierter hinschauen. Zum Beispiel zu den Steuern. Deutschland ist – auch wenn es viele nicht glauben wollen – alles andere als ein Hochsteuerland. Die Steuerquote (das ist der Anteil sämtlicher Steuern am Bruttoinlandsprodukt) beträgt bei uns gute 23 Prozent. Und dieser Anteil der Steuern an unserer gesamten Wirtschaftsleistung hat sich auch in den letzten 30 Jahren so gut wie nicht verändert.  1970 lag die Steuerquote bei 23,5 Prozent, ging mal rauf auf 24 und mal runter auf 22 und heute sind es eben wieder 23 Prozent. Wie vor 30 Jahren. (PS.: Ja, zu Schweinis Zeiten hatten wir 22 %, aber halten konnte er es nicht!)

 

 

Ja, werdet ihr jetzt vielleicht sagen, da muss man aber auch die Sozialversicherung dazu rechnen und die ganzen Gebühren und Abgaben. Lässt sich machen. Nur, die Tabellen des Statistischen Bundesamtes (sehr zu empfehlen als Gute-Nacht-Lektüre bei Einschlafstörungen jeder Art) und der OECD zeigen auch hier, dass Deutschland kein Abgabestaat ist. Mit 45 % befindet sich Deutschland fast ein Prozent unter dem EU-Durchschnitt. Nachbarn wie die Niederlande, Frankreich oder Österreich liegen deutlich höher, von den skandinavischen Ländern ganz zu schweigen. Anders sieht es hingegen in Amerika und Japan aus. Dort muss man fast ein Drittel weniger für Steuern  und Sozialversicherung zahlen als in Deutschland.

 

 

Zum Vorbild taugen diese Länder auch nicht. Denn Japan, das in den 90er Jahren die Steuerbelastung deutlich gesenkt hatte, fällt seit Jahren von einer Krise in die nächste. Und zu den niedrigen Sätzen für Steuer und Sozialversicherung in den USA fällt mir, neben den Suppenküchen und den leicht überfüllten Gefängnissen, nur immer wieder ein Brief von einem Austauschschülerin ein, die ihre Eltern in Deutschland um Geld bat. (Sie erwähnte übrigens in diesem Brief, dass sich die Amis über die europäische Angewohnheit wundern, ein Kaffee zu bestellen, Zigaretten auf den Tisch zu legen und sich den ganzen Tag mit Freunden oder einem guten Buch in ein und demselben Café zu tummeln. Über dem großen Gewässer wird man nämlich nach 20 min. hektisch von seinem Platz gestoßen.). In der Klasse wurde nämlich gesammelt, damit ein Mitschüler die dringend notwendige Augenoperation bekommen konnte.

 

 

Ich denke, wir sollten und wieder mehr darauf besinnen, dass der Staat und die Solidarsysteme nicht unsere Feinde sind. In unserer republikanischen Verfassung geht es nicht mehr darum Fron ( das was die Bauern ihren Fürsten abdrücken mussten) zu leisten und Abgaben zu zahlen an irgendwelche Schmarotzer. Was wir heute zahlen, was wir heute abgeben von unserem Lohn, damit finanzieren wir unser gemeinschaftliches Leben. Und dass die einen dabei lieber mehr Altenheime hätten als Flughäfen und der andere sich vielleicht mehr Straßen und dafür weniger Lehrer wünscht, das lässt sich durch Wahlen mal besser, mal schlechter regeln.

 

 

Die Qualität unseres Lebens jedenfalls wird bestimmt durch die beiden Säulen: Durch unseren privaten Lebensstandart und durch öffentliche Leistungen. Und wenn der Bund der Steuerzahler noch so oft vorrechnet, dass wir das halbe Jahr für „den Staat“ arbeiten würden, dann kann ich nur erwidern: Es beruhigt mich jeden Tag aufs Neue, dass ich einen Arzt rufen kann, wann immer es notwendig ist. Egal ob zu Hause oder bei einem Unfall. Außerdem Tag und Nacht erreichbar sind Polizei und Feuerwehr. Ich werde meine Kinder in die Schule schicken können. Es gibt Spiel- und Sportplätze. Es gibt Theater und vieles mehr.

 

 

Damit komme ich zu dem Schluss und zu dem letzten großen Rätsel unserer Zeit. Warum hat ausgerechnet eine sozialdemokratisch (ja, da bin ich etwas naiv) geführte Bundesregierung so ein unverschämtes Verhältnis zum Staat? Warum steht sie gerade in diesen Wochen der unsäglichen Medienkampagne so gelähmt gegenüber? Warum startet sie SPD keine Aktion, in der sie aufzeigt, dass Deutschland im internationalen Vergleich eben kein Hochsteuerland ist, sondern eher unterm Durchschnitt liegt? Und in der sie die Frage stellt, ob die Deutschen wirklich mit Amerika tauschen wollen ( Greetings to Black-Ede; Bayern wird niemals eine Weltmacht sein!)? mit einem Land, in dem zwar die Staatsquoten um ein Drittel niedriger ist als bei uns in dem aber deswegen auch Armut, Krankheit und Kriminalität in einem für uns kaum vorstellbaren Ausmaß herrschen.

 

 

Über 50 Jahre sind wir damit gut gefahren, indem wir von unserem hohen Lebensstandart einen Teil an den Staat, an die Gemeinschaft abgegeben haben (nein, ich hab es nicht miterlebt. Ihr wisst doch: Ich weiß nichts, ich lese es immer nur ;-). Es müsste doch gerade die SPD, die Solidarität und Gerechtigkeit in ihrer Tradition trägt, dafür sorgen, dass unser Gemeinwesen nicht immer stärker diskriminiert wird, sondern weiterhin funktionsfähig bleibt.

Denn einen armen Staat können sich nur die Reichen leisten.


Montag, 15. August 2005

Nachlieferung

Von LadyThaisha, 07:51

Man muss sich nur damit beschäftigen....ich habe es geschafft die Bilder runterzuladen:

So mögen wir das: Männer hinter Gitter


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